Der Chor

BerlinVokal. Der Name ist Programm.
Wir sind ein Pop- und Jazzchor aus Berlin. Unterschiedliche Generationen, unterschiedliche Geschichten, unterschiedliche Stimmen. Manche von uns singen schon seit vielen Jahren zusammen, andere sind gerade erst dazugekommen. Was uns verbindet: die Lust auf richtig guten Chorklang, musikalischer Anspruch und ziemlich viel Freude daran, gemeinsam auf der Bühne zu stehen.
Wir singen a cappella. Keine Band, keine Instrumente, nur unsere Stimmen. Einmal pro Woche kommen wir aus allen Ecken Berlins und dem Umland zusammen, um zu proben, auszuprobieren, zu verwerfen, neu zusammenzusetzen und so lange an den Details zu feilen, bis es sich nach BerlinVokal anhört.
Und Berlin steckt bei uns nicht nur im Namen. Hier leben, arbeiten, studieren, feiern und verzweifeln wir gelegentlich am ganz normalen Großstadtwahnsinn. Entsprechend gern singen wir Musik mit Hauptstadtbezug, unter anderem von Seeed, Peter Fox, Roger Cicero und Agnes Obel.
Musikalisch kommen wir aus dem Jazz, lassen uns davon aber nicht besonders gern Grenzen setzen. Pop gehört genauso zu uns wie überraschende Ausflüge in ganz andere Richtungen. Entscheidend ist nicht das Etikett, sondern was wir aus einem Stück machen. Eigene und besondere Arrangements, Groove, Klang, Dynamik und eine gute Geschichte sind uns wichtiger als musikalisches Schubladendenken.
BerlinVokal gibt es seit 2010. Gegründet wurde der Chor gemeinsam mit Michael Betzner-Brandt an einer Berliner Musikschule, später wurden wir ein eigenständiger Verein. Von 2014 bis 2019 leitete Nane Bache den Chor, heute steht Maximilian Kleinert an unserer musikalischen Spitze.
Wenn wir proben, kann es ziemlich detailverliebt werden. Wir arbeiten an Sounds, Rhythmen, Intonation, Ausdruck und Choreografien, manchmal an Dingen, die vermutlich nur wir selbst hören. Bis plötzlich aus vielen einzelnen Stimmen dieser eine gemeinsame Klang entsteht.
Denn am Ende wollen wir nicht einfach nur die richtigen Töne treffen.
Wir wollen etwas erzählen. Überraschen. Berühren. Unterhalten.
Und vor allem wollen wir, dass man uns nicht nur hört, sondern erlebt.



















