Vom 29. November bis zum 1.12. haben wir uns mit Sven zu unserem ersten gemeinsamen Chorwochenende nach Schwanenwerder zurückgezogen. Zweieinhalb Tage, um sich näher kennenzulernen, eine Richtung für die Weiterentwicklung des Chores zu finden und natürlich an neuen Stücken zu arbeiten.

Wichtige Fragen, die wir nach einem mehr als 20-jährigen Bestehen für uns klären mussten, waren zum Beispiel: Wie sehen wir uns und wie möchten wir sein bzw. wo möchten wir hin? Erwartungsgemäß gibt es dazu bei knapp 30 Sängerinnen und Sängern unterschiedliche Auffassungen. Aber es hilft, sich diese vor Augen zu führen, um sich gemeinsam weiterentwickeln zu können.

Trotz dieser essenziellen Fragen kam das Singen natürlich nicht zu kurz. Ohne Näheres verraten zu wollen: Auch wenn wir behaupten, keine Wurzeln zu haben, haben wir diese entdeckt, und von alten Bekannten gesungen. Wir haben Dinge „gefixt“ und der Wichtigkeit von Worten nachgespürt. Außerdem wir haben gelernt, vom Fliegen zu erzählen. Ob’s an der Halbinsel Schwanenwerder lag, dass uns das so gut gelungen ist? Unter Beweis stellen werden wir das im Mai 2020 beim Chorwettbewerb in Leipzig.

Auch Weihnachtliches war Teil des Programms, schließlich war am 1.12. der erste Advent. Der Song „The World for Christmas“ von der Real Group hat uns einiges abverlangt und dem einen oder der anderen Tränen der Rührung in die Augen getrieben. Das Lied hat wirklich das Potenzial, zur Hymne der Fridays-for-Future-Bewegung zu werden. Interessierte folgen gerne dem eingefügten Link zum You-Tube-Video der Real Group, die BerlinVokal-Version wird vorerst nur auf Chor-internen Weihnachtsfeiern zu hören sein.

Erkältungsbedingt gab es leider einige Ausfälle – wie Ende November nicht anders zu erwarten. Insgesamt aber war es ein gelungenes Wochenende, an dem wir Grundsätzliches besprechen, an Details feilen, aber auch gemeinsam feiern konnten. Danke an die Organisatoren und alle, die dabei geholfen haben, es zu einem Erfolg zu machen!

 

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