Das Chorfest in Leipzig liegt nun hinter uns und die Bilanz der Presse „emotional und extrem wichtig“ möchten wir dick unterstreichen und versuchen nun euch einen kleinen Einblick zu geben in das Erlebte. BerlinVokal hat in Leipzig „Gib mir Jazz!“ uraufgeführt und nebenbei erfahren, wie der Text, den Daniel so liebevoll auf das Arrangement von „Pass me the Jazz“ (Arr. von Anders Edenroth) gedichtet hat, Realität wurde:

„Hungrig, wer ich?“

Und wie! Regelrecht ausgehungert waren wir nach all der Zeit, in der Singen plötzlich als gefährlich galt. Das war eine schwierige Phase und das Chorfest Leipzig schien dem nun endlich ein Ende zu setzen.

„Nehmt mich mit, Jungs, für mich darf’s auch n Happen sein, etwa nicht?“

Also auf in die Musikstadt Leipzig zum Deutschen Chorfest 2022, wo sagenhafte 350 Chöre mit rund 9.500 Sängerinnen und Sängern zusammen kamen.

„Ich glaub, ich will erst mal ein Amuse Gueule nur für den Anfang.“

Kaum angekommen, standen wir schon voller Tatendrang auf der Open Air Bühne der Moritzbastei, wo wir Zimmmt ablösten – nicht ohne vorher mit diesem fantastischen Chor einen Song gemeinsam zu singen.

„Uns war’s ne Riesenfreude, mit euch zu feiern hier und heute!“

Am nächsten Tag stand der Wettbewerb auf dem Programm.

„Hitzig wird’s kommt nicht zu spät, ihr seid jetzt auf Jazz-Diät.“

In dem wundervollen Ballsaal der Schaubühne Lichtenfels durfte BerlinVokal mit seinem Beitrag den Wettbewerb in der Kategorie Jazz/Pop1 eröffnen, wow!

„Heut Nacht ham wir bestimmt ne Menge Spaß, was ne tolle Zeit, weil ihr bei uns seid!“

Der Saal war brechend voll und die unglaubliche Energie ungezählter in die Höhe gereckter, winkender Hände (im Wettbewerb sollte nicht geklatscht werden) trug uns wie auf Wolken durch unser zweites Konzert.

„Herzlich willkommen im Groove, will kein Ende vom Lied!“

Und so saßen auch wir bald im Saal, hielten beim Zuhören den Atem an und reckten die Hände begeistert winkend in die Luft für die anderen Ensembles, die genau so hungrig waren nach Musik vor Publikum wie wir.

„Wenn Du dann in Stimmung bist…“

Wir waren bester Laune, genossen wir doch quasi rund um die Uhr auf knapp 30 Bühnen eine unbeschreiblich Vielfalt von Chormusik aller Couleur. So viele tolle Klänge und Begegnungen auf ungezählten Bühnen – Leipzig schien zu vibrieren. Wir waren begeistert und konnten nicht genug davon bekommen!

„Darum Schluss mit dem Etappenziel und macht euch fertig für das Endspiel!“

Unser Endspiel war nicht das Wettbewerbskonzert und auch nicht das Champions League Finale, sondern unser drittes Konzert im Kupfersaal in Leipzig. Wieder ein toller, voller Saal, auf dessen Bühne die Chöre im halbstündigen Rhythmus wechselten. Und zu unserer Freude durfte hier ungebremst geklatscht und gejubelt werden.

„Süße Harmonie liegt in der Luft, für immer und ewig mein Lieblingsduft.“

Wir können es kaum erwarten, dies alles möglichst bald auch mit unserem Berliner Publikum zu teilen!

„Der Bass groovt voller Anmut, so geht Jazz.“

Kategorien: Rückschau

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