Artikel aktualisiert am 12.07.2018

AndreasHast du einen Spitznamen?  Eigentlich haben nur zwei überdauert, die ich jedoch nur unter Androhung, nicht aber Ausübung von Folter preiszugeben bereit bin.

Wie alt bist du und wo bist du geboren?  1954 in Bad Kreuznach geboren

Größe, Augenfarbe laut Pass?  War/bin laut meinem 1. und auch heutigen Pass 1.89 m, bin aber – wie das nun so mal so ist – am Leben etwas geschrumpft. Habe die braunen Augen meiner Mutter.

Irgendwelche besonderen Merkmale?  Kann ziemlich schlecht nein sagen und ziemlich gut Fliegen fangen.

Dein Sternzeichen und Aszendent?  Waage und ?

Bist du verheiratet, hast du Kinder?  Ja und habe zwei tolle Söhne.

Geschwister?  Zwei weniger, aber eigentlich auch tolle Brüder

Welche Ausbildung hast du gemacht?  Schule und Studium

Was machst du aktuell beruflich?  Bin in einer Institution tätig, von der böse Zungen behaupten, dass das Minimalziel aller Beteiligten sei, mit dem geringstmöglichen Schaden aus ihr hervorzugehen. ???

Was wäre dein Traumberuf?  Müßiggänger wär‘ mal einen Traum wert.

Hast du Bundeswehr, Zivildienst oder soziales Jahr gemacht?  Habe bereits Mitte der 70er Jahre durch unerschrockenen Wehrdienst den antifaschistischen Schutzwall dermaßen geschwächt, dass dieser 20 Jahre später zwangsläufig kollabieren musste. Dies führte wiederum dazu, dass ich mit einigen wunderbaren Exemplaren der Gattung „sozialistischer Mensch“ zusammen singe und auch mal ein Schörlchen trinke.

Woher kommst du, seit wann lebst du in Berlin?  Komme aus Meisenheim (für alle Berliner und Nicht-Berliner: ziemlich bald hinter Spandau) und kam 1986 nach Berlin.

Seit wann singst du bei BerlinVokal?  Seit den Geburtswehen, d.h. 2009/2010.

Wie bist du auf BerlinVokal gestoßen?  Durch Unmut.

Hast du vorher in anderen Chören gesungen (oder singst noch)?  Habe bei den „Village Voices“ gesungen.

Was gibt dir das Singen im Chor?  Herausforderung, zum Glück selten Frust – wenn manche Passagen sich dauerhaft sperren – , manchmal, wenn ich spüre, wie sich die Stimmen aufeinander abstimmen, eine leise, aber tiefe Freude und sehr oft Anlass zum Miteinander-Lachen.

Was gefällt dir an BerlinVokal besonders?  Die Menschen

Welche Funktion hast du bei BerlinVokal auf der Bühne?  Als bekennender Bass der Tiefe zu ihrem Recht zu verhelfen.

Welche außerhalb der Bühne?  Ich bin ein klassischer Einwurfspezialist.

Hast du einen Lieblingstitel aus dem Repertoire?  Nein. Ich bin aber anfällig für Titel, in denen Text und Musik für mein Empfinden eine Einheit bilden.

Welche Musik hörst du gerne, welche überhaupt nicht?  Bin für vieles offen, kann aber ganz wenig mit den Stahlgewittern von heavy metal oder auch mit techno anfangen.

Dein/e Lieblingssänger/in?  Habe keine, höre mir aber immer wieder gerne Aufnahmen von Ella Fitzgerald an.

Welche Hobbys hast du außer singen?  Ich lese sehr gerne.

Hast du ein Lieblingsbuch und welches?  Eigenartiger- oder glücklicherweise keines; lese aber sehr gerne Bücher von Philip Roth, Ian McEwan und John Irving.

Dein Lieblingsfilm?  „A Fish Called Wanda“ oder vielleicht „City Lights“ mit Charlie Chaplin (allein schon wegen des grandiosesten Boxkampfs aller Zeiten)?

Lieblingsschauspieler/in?  Sehe immer wieder gerne Charlie Chaplin.

Reist du viel und gerne?  Mittelviel und ganz gerne.

Gibt es ein bislang unerfülltes Urlaubsziel?  Da gibt es schon so einige Städte (z.B. St. Petersburg, Barcelona)und Länder (z.B. Rumänien, Australien?), die ich mir anschauen möchte.

Dein Lieblingsessen?  An Sommer- und Herbstnachmittagen:Gedeckter Apfelkuchen mit Sahne oder Himbeeren mit double creme. Zu anderen Zeiten habe ich keine Favoriten.

Welche Sendungen schaust du dir gerne im Fernsehen an?  Dokumentarfilme und die eine oder andere Sportübertragung (Fußball, Basketball oder Leichtathletik)

Wenn du eine Stunde nichts zu tun hast, was machst du dann?  Wahrscheinlich lesen, manchmal auch laufen.

Hast du einen Lieblingswitz?  Nein, ich gehöre zu den Menschen, die sich schlecht Witze merken.

Was sind deine wichtigsten Ziele im Leben?  Bestimmte Fähigkeiten mir möglichst lange zu erhalten, die Fähigkeit zu staunen, mich zu freuen, zu lachen … . Und wenn ich dies mit anderen Menschen tun kann, dann bin ich, glaube ich, ganz zufrieden.

Gibt es ein Lebensmotto, dem du was abgewinnen kannst?  Ich bin immer noch auf der Suche und pendele solange zwischen den beiden „Pflücke den Tag“ und „Wie schön ist es, den ganzen Tag nichts zu tun und danach zu rasten“.

Kategorien: Bass